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Liveticker Ukraine-Krieg: Rumänische Luftstreitkräfte schießen erneut Drohne ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rumänische Luftstreitkräfte schießen erneut Drohne abQuelle: AP © Vadim Ghirda
  • 26.07.2026 11:09 Uhr

    11:09 Uhr

    Rumänische Luftstreitkräfte schießen erneut Drohne ab

    Das rumänische Militär hat erneut ein unbemanntes Luftfahrzeug abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium in Bukarest auf der Plattform X mitteilt, habe sich der Vorfall um 10.13 Uhr Ortszeit oder 9.13 Uhr MESZ über dem Schwarzen Meer ereignet. Der Pilot eines F-16-Kampfjets habe die Drohne abgeschossen, als sie den rumänischen Luftraum verletzt habe. Zur Herkunft des unbemannten Luftfahrzeugs macht das Verteidigungsministerium keine Angaben.

    Nach Angaben von Präsident Nicușor Dan soll sich der Vorfall in der Nähe der Hafenstadt Sulina ereignet haben. Man habe eine Untersuchung eingeleitet, so der Politiker.  

    Damit hat Rumänien zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen eine Drohne abgeschossen. Die erste Drohne habe Ermittlern zufolge aus Russland gestammt.

  • 10:37 Uhr

    Iran verurteilt ukrainischen Angriff auf Frachter

    Die iranische Regierung hat gegen einen mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer und den dadurch verursachten Tod eines Matrosen scharf protestiert. Nach Darstellung des Außenministeriums in Teheran soll ein weiterer Matrose bei dem Angriff am Samstag verletzt worden sein. Die iranische Mitteilung verwies darauf, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij den Angriff ausdrücklich eingeräumt habe. Es handele sich um einen Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und verbreiten könnte, und um einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

    Selenskij hatte am Vormittag tatsächlich verkündet, dass Langstreckendrohnen Schiffe im Kaspischen Meer getroffen hätten. Darunter seien Schiffe gewesen, die militärische Güter geladen und Bezug zu Iran gehabt hätten. Weitere Details nannte der Politiker nicht.

  • 10:05 Uhr

    Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 25. Juli bis 8 Uhr MESZ am 26. Juli 103 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 62-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über einen Verletzten in der Stadt Rylsk. Demnach habe der 35-jährige Mann eine Bauchwunde und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Bei der Attacke seien zudem drei Autos beschädigt worden. In der Gebietshauptstadt Kursk seien in einem Einfamilienhaus die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Im Dorf Kukujewka seien zwei Einfamilienhäuser und ein Auto zu Schaden gekommen. In der Karl-Liebknecht-Siedlung sei ein Mobilfunkmast beschädigt worden. In der Siedlung Pestschanoje sei ein Auto zu Schaden gekommen. Nach dem Fund einer abgestürzten ukrainischen Drohne sei der Eisenbahnverkehr nahe der Ortschaft Konarewo gestört worden. Infolge der Entschärfungsarbeiten sei es zu einem Verzug von rund vier Stunden gekommen.

  • 09:40 Uhr

    Festnahme nach Angriff auf Waffenausstellung bei Kiew

    Nach dem tödlichen russischen Angriff auf eine Veranstaltung mit einer geplanten Waffenausstellung im Gebiet Kiew ist in der Ukraine nach Behördenangaben der Hauptorganisator festgenommen worden. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er der Fahrlässigkeit im Amt, die zum Tod von Menschen geführt habe, verdächtigt werde, erklärte der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko auf Telegram. Am Freitagmittag waren bei einem russischen Raketenangriff westlich von Kiew zehn Menschen getötet und etwa 100 verletzt worden.

    Krawtschenko verwies auf Angaben der Ermittler, wonach einer der Waffenverbände ohne Abstimmungen mit den zuständigen Behörden die große Veranstaltung organisiert hatte. Daran nahmen demnach Militärangehörige, Vertreter staatlicher Stellen, internationale Partner und Wirtschaftsvertreter teil. Auf dem Programm stand den Angaben nach auch eine Vorführung von Flugabwehrsystemen.

    Mehr als 300 Menschen seien zu der Veranstaltung im Freien eingeladen worden, so Krawtschenko. Der nächstgelegene Schutzraum sei etwa 100 Meter entfernt und nur 34 Quadratmeter groß gewesen. Das bedeute, dass Hunderte Menschen von Anfang an einem "offensichtlichen Sicherheitsrisiko" ausgesetzt gewesen seien, teilte Krawtschenko mit.

  • 09:08 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 25. Juli 14 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 3,
    • Welikije Kopani — 3,
    • Lasurnoje — 4,
    • Nowaja Kachowka — 2,
    • Nowaja Majatschka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Staraja Sburjewka, Aljoschki, Nowaja Majatschka und Radensk seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:36 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 133 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag insgesamt 133 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow und Smolensk, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:03 Uhr

    DVR meldet 24 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 24 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 24 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Juli bis 0 Uhr am 16. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen vier Wohnhäuser, neun zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person kam dabei ums Leben, weitere vier Zivilisten erlitten Verletzungen. Beschädigt wurden mehrere Lkw und ein Auto.

  • 07:31 Uhr

    Russland greift Rüstungswerke in Kiew an

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Luftangriffe auf militärische Ziele in der Ukraine fort. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mitteilt, seien in der vergangenen Nacht unter anderem Werke und Anlagen zur Herstellung und Lagerung von Drohnen samt Komponenten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getroffen worden. Bei diesem kombinierten Schlag habe das russische Militär boden- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen verwendet.

    Außerdem berichtet die russische Militärbehörde über einen Angriff auf den Hafen Tschernomorsk im südukrainischen Gebiet Odessa. Der Gegner habe diesen für die Logistik von Militärgütern und Kraftstoff verwendet.

    Ukrainische Medien haben in der Nacht über Explosionen in Kiew berichtet. In drei Bezirken der ukrainischen Hauptstadt soll es Einschläge gegeben haben. Wie der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko in seinen sozialen Medien mitteilt, hätten herabfallende Trümmerteile Brände in einem mehrstöckigen Wohnhaus ausgelöst.

  • 25.07.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Russische Streitkräfte treffen drei Schiffe mit Militärgut in Häfen von Tschernomorsk und Odessa

    Das russische Militär setzte seine Angriffe auf das Logistiknetzwerk der ukrainischen Armee fort. Im Laufe des Tages trafen die russischen Streitkräfte einen Massengutfrachter sowie drei Frachtschiffe, die Militärgüter in die Häfen von Tschernomorsk und Odessa transportierten. In einer Mitteilung des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums heißt es:

    "Während der Fahrt auf See wurden ein Massengutfrachter und drei Frachtschiffe getroffen, die Militärgüter in die Häfen von Tschernomorsk und Odessa lieferten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.